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Business Intelligence > Einsatzgebiete > Strategisch Strategischer Einsatz
Microsoft Business Intelligence-LösungenBusiness Performance ManagementBusiness Performance Management (BPM) dient dazu, die Leistungsfähigkeit eines Unternehmens übergreifend und unter Einbeziehung von sowohl quantitativen Kennzahlen als auch qualitativen Faktoren messen und beurteilen zu können. Aufgrund einer fortwährenden Betrachtung der Unternehmensergebnisse anhand von definierten Steuerungsgrößen, den so genannten Key Performance Indikatoren (KPI), können Trends und Risiken frühzeitig erkannt, rechtzeitig Maßnahmen ergriffen und strategische Entscheidungen für die zukünftige Entwicklung des Unternehmens getroffen werden. Einer der wichtigsten Vorteile von BPM ist, dass es einen Einblick in die Geschäftsprozesse der Firma ermöglicht. Organisationen verwenden jedoch zu oft die über BPM erlangten Metriken zum Formulieren von Verbesserungsstrategien, ohne zunächst ein geeignetes Framework für das Implementieren der Änderungen zu erstellen. Sie verbinden Strategien nicht mit Aktionen, und Geschäftsziele nicht mit Personen und Ressourcen. Dieses Fehlen einer Verknüpfung zwischen Strategie und Ausführung ist einer der häufigsten Gründe für das Scheitern von BPM-Projekten. Was also kann die Lücke zwischen Strategie und Ausführung schließen und zugleich Organisationen bei der Einhaltung von Vorgaben helfen? Die Antwort ist überraschend pragmatisch und risikoarm. Die Firmen sollten eine Lösung implementieren, mit der wichtige Zielbereiche mit hohem Potenzial für sofortige, signifikante Ergebnisse schnell angegangen werden können, und die zugleich leistungsstark und flexibel genug sind, um auf unternehmensweite Bereitstellungen erweitert zu werden. HP Services beispielsweise stand vor der Herausforderung, die in diversen Systemen vorhandenen und zum Teil unterschiedlich berechneten Kennzahlen zu konsolidieren, und bereichsübergreifend in ein einheitliches Steuerungsinstrument zu überführen. Das neue, auf Microsoft-Technologie basierende Berichtswesen ersetzt insgesamt 20 Einzelsysteme und ermöglicht damit eine ganzheitliche Sicht auf das Geschäft. Zudem konnte auf Grund der Komplexitätsreduzierung ein zweistelliger Millionen-Dollar-Betrag eingespart werden Risikomanagement & ComplianceDie Anforderungen an Berichtswesen und Veröffentlichungen von Unternehmen sind in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Wegen der Verluste vieler kleiner und mittlerer Betriebe auf Grund von Bilanzmanipulationen einiger Großer verpflichtete der Gesetzgeber mit dem "Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich" (KonTraG) Unternehmen zu mehr Transparenz. Nicht zuletzt verlangen Banken und Sparkassen wegen der kommenden Regeln zur Kreditvergabe, kurz "Basel II" genannt, von Unternehmen mehr Informationen. Die geforderte Transparenz soll dafür sorgen, dass Risiken besser erkennbar und ihre Auswirkung eingeschätzt werden können. Obwohl das KonTraG viele Unternehmen zu einem unternehmensweiten Risikomanagement verpflichtet, erfüllen selbst unter den börsennotierten Unternehmen rund 25 Prozent diese Auflagen nicht. Bei dem nicht börsennotierten Unternehmen betreibt gar nur jedes dritte Unternehmen ein Risikomanagement. Das förderte eine Untersuchung der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young zu Tage. Viele Unternehmen nutzen zwar unterschiedliche Verfahren und Instrumente zur Risikoanalyse und Risikosteuerung, jedoch greifen rund 60 Prozent der Unternehmen nicht auf die selbst festgelegten Maßnahmen zur Risikosteuerung zurück. Nur jedes dritte Unternehmen überprüft, ob dies auch mit Blick auf Kosten und Nutzen sinnvoll ist. 60 Prozent der befragten Unternehmen definieren keine Frühwarnindikatoren, mit deren Hilfe sie die komplexe Risikosituation ihres Unternehmens überwachen. Die Neuregelungen zur Kreditrisikobewertung erforderten auch bei der Westdeutschen Immobilienbank WIB immer mehr Detailinformationen sowie die Integration von immer mehr Geschäftspartnern in die Entscheidungsprozesse. Als eine der ersten Banken im Bundesgebiet hat die WIB daraufhin einen durchgängig auf Microsoft-Technolgie aufgebauten Workflow zur Risikobewertung bei Immobilienfinanzierungen etabliert. [Quelle:http://www.microsoft.com/germany/bi/loesungen/default.mspx]
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