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Business Intelligence > Entwicklung > ERM-Ansatz

Datenbanken - Entwicklung mit Entity Relationship Modell

Das Entity-Relationship-Modell (ER-Modell oder ERM) wurde von Chen entwickelt und stellt heute einen Quasi-Standard in der DB-Modellierung dar. Dabei steht es typischerweise ganz am Anfang eines konzeptuellen Entwurfs einer Datenbank zur Erfassung der grundlegenden Objekte (Entitäten) und ihrer Beziehungen zueinander. Mit einem sehr einfach zu handhabenden und ebenso einfach zu interpretierendem Zeichenvorrat dient es auch in der Kommunikation mit Nicht-Fachleuten dazu, eine allgemeine Verständnisbasis auf Seiten von Auftraggeber und Entwickler zu schaffen. Ein ER-Modell wird nach einer Absegnung der grundlegenden Datenstruktur durch die Endbenutzer in ein relationales DB-Modell überführt, indem der Prozess der Normalisierung Datenredundanzen weitestgehend aufhebt und Beziehungen in eigne Entitäten überführt.

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Das Entity-Relationship-Modell wurde 1976 von P. Chen vorgeschlagen, um Datenmodelle zu entwickeln. Dabei entspricht einer Entität oder einem Objekt eine individuelle und identifizierbare Einheit aus der Umwelt, welche in einem Datenmodell abgebildet werden soll. Diese Entität besitzt Eigenschaften, welche als Attribute bezeichnet werden, und hat Beziehungen zu anderen Objekten der Umwelt. Dabei kann man auch Entitätsmengen (entity sets) unterscheiden, welche zusammengehörige Objekte mit ähnlichen Eigenschaften beschreiben. Innerhalb der Attribute kann man zwischen beschreibenden und identifzierenden Attributen unterscheiden, wobei die identifzierenden die Eigenschaft haben, dass sie eine spezielle Ausprägung eines Objekts (Datensatz) identifizieren können. Dabei ist der Schlüssel die minimale, identifizierende Attributkombination.
Grafisch werden Entitäten durch ein Rechteck, Attribute durch ein Oval, welche durch eine ungerichtete Kante mit der Entität zusammenhängen, und Beziehungen über Rauten abgebildet. Im Rahmen der Analyse und Entwicklung eines Datenmodells entsteht so eine intutitiv und leicht verständliche Abbildung der zu entwickelnden Datenstruktur, welche auf Anwendungsfälle hin untersucht und getestet werden kann. Für die konrekte Umsetzung ist dann eine Übertragung in das RDM (relationale Datenmodell) vonnöten.

Zu Beginn eines Projekts zur DB-Entwicklung steht immer eine ausführliche Untersuchung über die Anforderungen, welche Transaktionen und Prozesse, die mit der Datenbank erfolgen sollen, nötig machen. Dabei gilt es, von möglichst vielen Endbenutzern, welche in Gruppe geschichtet werden sollten, individuell Anforderungsprofile zu sammeln und diese in der Umsetzungs- und Konzeptionsphase zu berücksichtigen.
In einer zweiten Phase wird dann das eigentliche Modell erstellt. Dabei kann zum einen das zukünftige Datenbanksystem unberücksichtigt bleiben, damit anhand der Modell-Komplexität ein geeignetes System ausgewählt werden kann. Zum anderen bietet diese Phase allerdings auch die Möglichkeit, das System, in dem das konzeptuelle Modell später eingesetzt werden soll, von vorneherein zu bestimmen. Im ersten Fall hat man die Möglichkeit, ein optimales System für die Transaktions- und Benutzerzahlen sowie für die Komplexität des Modells auszuwählen, während man beim zweiten Möglichkeiten - aber auch Einschränkungen -, welches ein gegebenes System bietet, gleichfalls zu berücksichtigen. Insbesondere proprietäre Erweiterungen wie spezielle Programmiertechniken in Form von prozeduralen SQL-Erweiterungen können hier sehr gut in ein erweitertes DB-Design einbezogen werden.
In einer dritten Phase wird dann anhand des Modells mit der Hilfe von Testdaten und den zuvor ermittelten Anwendungsfällen ein virtueller oder realer Testbetrieb durchgeführt.
Anschließende Phasen in der Form von neuen Projekten können dann die konkrete Umsetzung der gefundenen Modellstruktur und der Programmierung der DB-eigenen Prozeduren sein. Für Datenbanken mit besonders intensivem Austausch von dichten Daten wie z.B. Textdateien oder organisationsübergreifendem Datenaustausch können bereits in der Analyse- und Entwicklungsphase die Integration von XML-Technologien eingeflochten werden. Dies erspart dann später evtl. Anpassungen an das Design. Den XML-Einsatz unterstützen auch hier schon Überlegungen zum eingesetzten System sowie der umgebenden System-Landschaft und verwendeten Programmiersprache.

  • DB-Installation und -Konfiguration
  • XML-Einsatz und automatischer Datenaustausch
  • Software-Entwicklung und DB-proprietäre Programmierung mit PL/SQL und Transact SQL

    Comelio GmbH Entity Relationship Modell - DB-Entwicklung DB-Programmierung - Oracle MS SQL Server MySQL Comelio GmbH Entity Relationship Modell - DB-Entwicklung DB-Programmierung - Oracle MS SQL Server MySQL Comelio GmbH Entity Relationship Modell - DB-Entwicklung DB-Programmierung - Oracle MS SQL Server MySQL Comelio GmbH Entity Relationship Modell - DB-Entwicklung DB-Programmierung - Oracle MS SQL Server MySQL Comelio GmbH Entity Relationship Modell - DB-Entwicklung DB-Programmierung - Oracle MS SQL Server MySQL Comelio GmbH Entity Relationship Modell - DB-Entwicklung DB-Programmierung - Oracle MS SQL Server MySQL Comelio GmbH Entity Relationship Modell - DB-Entwicklung DB-Programmierung - Oracle MS SQL Server MySQL Comelio GmbH Entity Relationship Modell - DB-Entwicklung DB-Programmierung - Oracle MS SQL Server MySQL Comelio GmbH Entity Relationship Modell - DB-Entwicklung DB-Programmierung - Oracle MS SQL Server MySQL